Marion Hubik

Marion Hubik ist Jahrgang 1971, sie ist die jüngere Tochter von Elisabeth Sieber und für sie und Nora Schwarz wurde 1993 der Verein gegründet.
Marion hat Down-Syndrom und wurde sehr gefördert. Sie besuchte einen Sonderkindergarten und dann eine Sonderschule. Derzeit arbeitet sie künstlerisch in einer Werkstätte der Lebenshilfe Wien.
Marion begann im Alter von 6 Jahren Eislaufen zu lernen. Im Jahr 1992 nahm sie mit Schulkollegen an den Pre-Games für die SO-Welt-Winterspiele 1993 in Salzburg teil und gewann ihre Altersklasse und durfte 1993 dann bei den Weltspielen starten.
Marions Erfolge:
1992: Pregames in Salzburg: 1. Pl. im L2
1993: SO-Welt-Winterspiele in Salzburg: 3. Pl. im L2
1994: 1. Österr. Specials: 1. Pl. im L2
1995: 2. Österr. Specials: krank - kein Start
1996: Nat. Winterspiele von SOÖ in Silz: 1. Pl. im L2
1997: SO-Welt-Winterspiele in Toronto: Marion stürzt und wird nur 5. im L2
1998: 1. Internat. Specials in Wien: Start im L3 ohne Konkurrenz - 1. Pl.
1999: Marion nimmt an keinem Bewerb teil, weil im L3 bereits Sprünge verlangt werden, und da hat sie Angst. Sie wechselt daher zum Eistanz.
2000: Nat. Winterspiele von SOÖ im Lungau: Premiere des Unified-Tanzpaares Marion Hubik /Pavel Laurencik im L1
2001: SO-Welt-Winterspiele in Anchorage, Alaska: Hubik/Laurencik holen sensationellerweise Gold vor den USA-Paaren im Tanz-L1
2002: 3. Internationale Specials in Wien: Hubik/Laurencik startet bereits im Tanz-L2; ohne Konkurrenz 1. Pl.
2003: 4. Internationale Specials in Wien: 1.Pl. im Tanz-L2 (ohne Konkurrenz, weil einziges Paar in Europa)
2004: 5. Internationale Specials und Nat. Winterspiele von SOÖ: 1. Pl. (einziges Paar), daher 1. Pl.
2005: SO-Welt-Winterspiele in Nagano, Japan: weltweit einziges Paar, daher Goldmedaille im Tanz-L2
Jetzt ist es für Marion endgültig langweilig geworden. O-Ton: "ich hab schon so viele Goldmedaillen und Pokale - das reicht jetzt - ich hör auf!" Da sie eine Person mit Grundsätzen ist, ist sie auch wirklich nicht mehr Eislaufen gegangen, aber diese 13 Jahre Wettkampfsport und die vielen Reisen haben sie geprägt. Sie ist eine sehr selbstbewußte Frau geworden.
2012: Die Wende! Marion beschließt, wieder Eis zu laufen - und das kam so: unser Verein begann ein Experiment, nämlich Unified-Synchronized Skating, und das hat allen Spass gemacht, bis plötzlich Simone Doneus nicht mehr mitmachen wollte und im Team eine Läuferin fehlte. Marion hörte das und sagt sofort "da springe ich ein" - und seither läuft sie wieder - im Team!
2013: SYS Schaulaufen bei den Wiener Meisterschaften und beim Lentia-Pokal in Linz
2014: SYS Schaulaufen bei der Eröffnung eines Jugend-Eishockeyturniers in St. Pölten
2015: SYS-Schaulaufen bei den 9. Vienna Specials und den Wr. Meisterschaften
2016: SYS-Demo bei den Pregames in Graz
2017 bekommt Marion Probleme mit dem linken Knie und hört endgültig auf.




